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Bundesgartenschau 2009 - Sieben Gärten mittendrin

Traditionsgemäß besuchten wir 2009 wieder die Bundesgartenschau. Der Titel "Sieben Gärten mittendrin versprach eine interessante Exkursion. Weil aber die Reise nach Mecklenburg-Vorpommern sehr lang ist und die Umgebung der Landeshauptstadt auch sehr reizvoll ist, sind wir gleich für mehrere Tage dorthin gefahren.

30. Mai: Wanderung am Schweriner Außensee

Schloss WiligradDen 20 Kilometer langen Weg von Bad Kleinen nach Schwerin wollten wir natürlich nur den leistungsstärksten der Gruppe zumuten, und so waren es auch nur 5 Wanderfreunde, die mit der Bahn weiter fuhren. Zur Belohnung konnten sie sich an einer schönen Wanderung emtlang des Schweriner Außensees erfreuen. Erstes Ziel war Schloss Wiligrad. Nach einem Parkrundgang, bei dem wir die Ausstellung der Metallkünstler bewundern konnten, trafen auch die anderen Mitglieder unserer Reisegruppe ein und gemeinsam besichtigten wir die Innenräume des Schlosses, in denen uns auch Kunst geboten wurde. Danach zog es uns in die Gärtnerei, von der es hieß, dass dort vorzüglicher Kuchen gebacken wird. Was lag also näher, als dies zu testen. Gut gestärkt wanderten wir - nun wieder getrennt - weiter.Nach 15 km beendete jäh eine Bushaltestelle die Wanderung. Schade, eigentlich wollten wir ja noch am Ziegelaußensee entlang.

31. Mai: Besuch der Bundesgartenschau

Am Pfingstsonntag nahmen wir uns das eigentliche Ziel unserer Reise - die Bundesgartenschau - vor. SchatzinselgartenEine Gartenschau besucht man am Besten allein, jeder hat da so seine eigenen Vorstellungen. Um 9:00 Uhr öffneten die Pforten, und wir betraten den ersten der sieben Gärten. Über die schwimmende Brücke gelangten wir in den zweiten Garten. Auch dieser war aufgrund der frühen Zeit noch fast menschenleer.

Zeit und Raum vergessend, schauten wir an Adebors Näs auf das Schweiner Schloss, doch wir hatten ja noch viel vor, und das BUGA-Gelände war sehr groß. Der dritte Garten, hat mir persönlich am Besten gefallen. Überall blühten die Blumen.Garten3 An diesen anschließend waren zwei Blumenhallen zu besichtigen. Zum Glück war es noch nicht so voll, so konnte man auch hier nicht nur Menschenmassen sondern auch Blumen bewundern. Allerdings war es an der frischen Luft viel schöner, so dass wir bald unseren Rundgang fortsetzten. Zwei weitere restaurierte Gebäude zeigten Ausstellungen über Biosphärenreservate in Deutschland und Schlösser in Mecklenburg-Vorpommern. Die letztere gab interessante Anregungen für weitere Wanderungen.

Die Landschaftsarchitekten der diesjährigen Bundesgartenschau Blumenkaskadenkonnten im Schlossgarten auf einen uralten Baumbbestand zurückgreifen. Auch die Geländeformation war schon vorhanden, und so ging der Weg manchmal schon mit 15% Steigung nach oben. Belohnt wurden wir dann an der Blumenkaskade mit einen herrlichen Blick auf das Schloss. Dann besuchten wir die Gärten des 21. Jahrhunderts. Etwas gewagt war die Gestaltung schon, haben doch die Architekten versucht, schwimmende Gärten nachzubilden und als "Wasser" Glasbruch verwendet. Burggarten Von einem erhöhten Standpunkt aus betrachtet muss man ihnen Recht geben. Das nachgebildete Wasser glitzerte in der Sonne genau so wie das natürliche. Der letzte Garten des Tages war der Burggarten. Er lag schon nicht mehr im BUGA-Gelände, war jedoch nicht weniger schön anzusehen.

An diesem Tag haben wir bestimmt mehr Kilometer zurück gelegt, als bei der Wanderung tags zuvor. Interessant war, dass wir von unserer Gruppe während des gesamten Tages nur drei Wanderfreunde getroffen haben.

01. Juni: Stadt- und Schlossführung

Kleinstes HausUnserer Stadtführerin holte uns um 10:00 Uhr am Hotel ab und ging mit uns über nicht so ausgetretene Wege durch die Stadt. Auf unserem Wege sahen wir eines der kleinsten Häuser der Stadt. Schade, dass es so "bemalt" war. Kreuz und quer durch die Stadt laufend und dabei immer viel Neues erfahrend trafen wir am Dom ein. Einige Unentwegte stiegen sogar auf den Turm und hatten von dort nicht nur eine tolle Sicht auf die Bundesgartenschau, sondern auch auf Schwerin. Wieder das sichere Straßenpflaster erreicht folgten wir unserer Stadtführerin an weiteren interessanten Ecken vorbei bis zum Schloss.Blick vom Dom Wer wollte hatte nun Gelegenheit, dieses Bauwerk von innen zu betrachten. Andere zogen das Innere der Orangerie, in dem im Sommer ein Café eingerichtet ist, vor. Den Abschluss des Stadtrundganges bildete dan endlich eine Einkehr im "Wallenstein". Einige unserer Gruppe machten stattdessen eine Dampferfahrt übr den Schweriner See. Dann verabschiedeten wir uns von unserer Stadtführerin, die uns immerhin über 6 Stunden durch ihre Stadt geführt hat. Da die Führung anders verlief, als eine sonst übliche, haben wir viel dazu gelernt und waren nicht böse darüber, dass wir zwei Stunden später als geplant von Schwerin nach Hause fuhren.

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